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Insgesamt gab es 876 Stimmbezirke, davon 220 Briefwahlbezirke.
Zur Wahl standen 12 Parteien.
Gesamtergebnisse:
- Die
CSU
erhielt in München mit 49,8% (absolut: 225.047) die meisten Zweitstimmen bei der Landtagswahl
03. Das ist ein Plus von 1,0 %-Punkten (98: 48,8%) im Vergleich zu den letzten Wahlen 1998.
- Die
SPD
erhielt in München 29,1% (absolut: 131.292) der Zweitstimmen, das sind 1,9%-Punkte weniger als
98 (Ergebnis 98: 31,0%).
- Mit 13,1% konnten sich die
Grünen
im Vergleich zu den Landtagswahlen 98 (10,9%) um 2,2 %-Punkte
verbessern.
- Auch die
FDP
verbesserte ihr Ergebnis von 2,3% in 1998 auf 3,9% bei der M-Statistik - Wahlen - Landtagswahl und Wahl der Bezirkstage 2003 - Landtagswahl 2003 -.
- Die
Freien Wähler
erhielten 1,0%, die
Republikaner
0,9%, die
ökologisch-demokratische Partei
1,2%, die
Bayernpartei
0,5%, die
Partei Bibeltreuer Christen
0,1%, der
Aufbruch für Bürgerrechte, Freiheit und Gesundheit
0,2%, der
Bürger-Block e.V.
0,1% und die
Bürgerrechtsbewegung Solidarität
0,1%.
Ergebnisse nach den 8 Stimmkreise:
-
In allen 8 Stimmkreisen erhielt die CSU die Mehrheit.
- Im
Stimmkreis 101 München-Altstadt-Hadern
erhielt die
CSU
48,7% und damit um 19,5 %-Punkte mehr
als die SPD mit 29,2%. Die Grünen erhielten 14,5%, die FDP 3,7%.
- Mit 48,0% führt die
CSU
im
Stimmkreis 102 München-Bogenhausen
vor der SPD, die 29,4% erreichte.
Die Grünen kamen hier auf 14,3% der Stimmen, die FDP auf 4,4%.
- Die
CSU
erhielt im
Stimmkreis 103 München-Giesing
49,1% und somit 20,4 %-Punkte mehr die SPD
(28,7%). Die Grünen erhielten 14,0%, die FDP 4,0%.
- Im
Stimmbezirk 104 München-Milbertshofen
erhielt die
CSU
44,7%, die SPD 31,1%. Die Grünen kamen
auf 16,1%, die FDP auf 3,9%.
- Im
Stimmkreis 105 München-Moosach
erhielt die
CSU
54,4%, und damit um 25,2 %-Punkte mehr als
die SPD (29,2%). Die Grünen erhielten 8,7%, die FDP 3,1%.
- Mit 55,0% führt die
CSU
im
Stimmkreis 106 München-Pasing
vor der SPD, die 26,1% erreichte. Die
Grünen kamen hier auf 11,0% der Stimmen, die FDP auf 3,4%.
- Die
CSU
erzielte im
Stimmkreis 107 München-Ramersdorf
55,3% und somit 27,8% mehr die SPD
(27,5%). Die Grünen erhielten 9,5%, die FDP 3,5%.
- Im
Stimmbezirk 108 München-Schwabing
erhielt die
CSU
43,3%, die SPD 31,8%. Die Grünen kamen auf
16,1%, die FDP auf 4,7%.
Ergebnis auf der Basis der 656 Urnen-Stimmbezirke:
-
Stimmenmehrheiten:
Bei der graphischen Darstellung der Stimmenmehrheit mittels thematischer
Stadtkarten zeigt sich die Münchenkarte praktisch schwarz – mit einigen roten (u.a. bei Riem sowie
vereinzelt in den Bereichen Schwabing, Milbertshofen, Giesing, Haidhausen und Bogenhausen) bzw. wenigen grünen
Enklaven.
- Aus der graphischen Darstellung der
Wahlergebnisse für die CSU
lässt sich grob sagen: Je weiter der
jeweilige Stimmbezirk vom Stadtkern entfernt ist, umso besser fällt das Wahlergebnis für die CSU aus (Ausnahme:
Riem, dass ein vergleichsweise niedriges Wahlergebnis für die CSU zeigt).
- Umgekehrt gilt bei den
Wahlergebnissen für die SPD
tendenziell: Abgesehen von wenigen Ausnahmen
(u.a. Riem, Johanniskirchen) erzielte die SPD höhere Wahlergebnisse im Stadtinneren. Dies gilt relativ homogen
für den Stimmkreis 104 Milbertshofen.
- Bei den
Wahlergebnisse der Grünen
zeigt sich besonders deutlich die folgende Tendenz: Je näher der
Stimmbezirk am Stadtzentrum, umso höher der Stimmenanteil der Grünen. Auch hier stellt insbesondere Riem mit
vergleichsweise hohen Wahlergebnissen für die Grünen eine Ausnahme in den Randbereichen dar.
-
Wahlergebnisse der FDP:
Die besten Ergebnisse erzielte die FDP vor allem im inneren Stadtbereich sowie
im Osten und Süden Münchens.
Wahlbeteiligung:
- Von insgesamt
829.827 Wahlberechtigten in 876 Stimmbezirken
gaben 55,1% (absolut: 457.426) ihre
Zweitstimme ab. Die
Wahlbeteiligung
war somit um 12,6 %-Punkte (98: 67,7%) niedriger als 1998. 136.909
Münchner Wähler (29,9%) nutzten dabei die Möglichkeit der
Briefwahl.
- Insgesamt waren 5295
Stimmen ungültig.
Mit 1,2% liegt dieser Anteil nur leicht über dem Prozentsatz
von 1998 mit 1,1% ungültiger Stimmen.
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